Pfarreiengemeinschaft

Wupperbogen-Ost

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Karol Józef Wojtyła, besser bekannt als Papst Johannes Paul II. wäre heute 100 Jahre alt geworden. Vom 16.10.1978 bis 2.04.2005 dauerte sein Pontifikat. Papst Franziskus hatte ihn vor sechs Jahren heiliggesprochen. Die ersten Worte dieses heiligen Papstes bei seiner Amtseinführung im Oktober 1978 waren:   

Petrus ist nach Rom gekommen! Nur der Gehorsam gegenüber dem Auftrag des Herrn hat seine Schritte geführt und ihn bis zu dieser Stadt gelangen lassen, dem Herzen des Römischen Reiches. Vielleicht wäre er lieber dort geblieben, an den Ufern des Sees von Gennesaret, bei seinem Boot mit den Fischernetzen. Aber unter der Führung des Herrn und seinem Auftrag getreu ist er hierhergekommen!

Liebe Mitchristen,

Vor einigen Tagen habe ich die viele freie Zeit genutzt und mal mein Zimmer aufgeräumt. Beim Aufräumen der Zettelberge auf meinem Schreibtisch ist mir ein Zettel aus der Hand gerutscht, auf welchem ich den Ablauf einer Gruppenstunde für die Firmlinge notiert hatte, er muss mir wohl beim einsortieren entgagnen sein.
Ich hab diesen aufgehoben und beim lesen fielen mir viele der Gruppenstunden der vorigen Jahre ein. Ich legte die Zettelberge beiseite und hab durch meine Notizen geblättert, was ich mir für die jeweiligen Treffen überlegt habe und ob ich das bei kommenden Firmlingen ähnlich machen würde.

Liebe Mitchristen,

gestern Abend hieß es ein wenig in Erinnerungen zu schwelgen. Im Internet, auf YouTube, kann man dieses Wochenende kostenfrei die Bühnenversion des Musicals „Cats“ anschauen, man ist eingeladen für derzeit arbeitslose Künstler oder den chronisch unterfinanzierten staatlichen Gesundheitsdienst in England zu spenden…. 

Lang ist’s her, das ich das Stück live im Theater gesehen habe und den wunderbaren Charakteren, die T.S. Eliot in den 1930ger Jahren in seiner Sammlung von Katzengedichten erschaffen hat, begegnet bin. Gus, die Theaterkatze, die über ihre grossen Auftritte auf der Bühne sinniert, Bustopher Jones, groß an Ego und Statur ob seiner noblen Herkunft, Mr. Mistoffelees, schwarz mit weißen Pfoten und Gesicht, geschmeidig und energiegeladen, so dass ihm magische Fähigkeiten attestiert werden,

Liebe Leser*innen

Lassen Sie sich ruhig einmal das heutige Tagesevangelium auf der Zunge zergehen… es ist nach meiner Meinung einer der schönsten Stellen im Johannesevangelium:

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe.
Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.
Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage.
Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe.
Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet.
Dies trage ich euch auf: Liebt einander.“ (Joh.15.12-17)

Dieser Tage fiel mir eine Postkarte mit obigem Motiv und Bemerkung in die Hände.

„Großartig“, dachte ich, „Wie aussagefähig“! Was wäre der Turm zu Pisa ohne seine Schieflage? Ich denke, nur ein romanischer Turm unter vielen. Ohne seinen Schiefstand, ohne diesen Fehler, würde kaum einer ihn beachten, geschweige denn hinfahren. Seine „Macke“ macht ihn interessant und weltberühmt!

So ist es auch mit uns Menschen: erst unsere „Macken“ machen uns zu Persönlichkeiten, machen uns interessant und das Zusammenleben bunt.

Hören wir auf, Menschen gerade rücken zu wollen und zu verbiegen!

Ich habe Durst – Durst nach … 

Grüß Gott, Alle zusammen!

In den letzten Tagen habe ich in einem alten „Wörterbuch zur biblischen Botschaft“ aus den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts mal wieder geblättert. Mein Finger hielt bei dem Buchstaben M  die Seiten an.   M  wie  Milch.  Milch wird im Alten Testament als lebenswichtige Nahrung, die nicht von Menschenhand bereitet ist, in die Lebenswirklichkeit geholt. Wer Milch im Überfluss besaß, galt als wohlhabend. Bei den Propheten des Alten Bundes dient das Gemälde des Wohlstandes mit der Milch zur Beschreibung der idealen Erde der Zukunft. So können wir beim Propheten Joel nachlesen: „ … Doch für sein Volk ist der Herr eine Zuflucht, er ist eine Burg für Israels Söhne. Dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr, euer Gott bin, und dass ich auf dem Zion wohne … Jerusalem wird heilig sein … An jenem Tag triefen die Berge von Wein, die Hügel fließen über von Milch, und in allen Bächen strömt Wasser“ (vgl. Joel 4, 16a, ff). Das Volk Gottes ist beim Herrn sicher aufgehoben. Wir bekommen alles, was wir brauchen. Ich stelle mir das ganz fantastisch vor Wein und Milch und Wasser im Überfluss zu haben.

Zu manchen Zeiten erleben wir, dass große philosophische Fragen zu ganz alltäglichen Aufgaben und Herausforderungen werden. Große Gelehrte unserer Menschheitsgeschichte zum Beispiel haben sich Gedanken gemacht, wie die Welt zu vermessen sei, es entstanden Breiten- und Längengrade, aber auch ganz andere Gesetzmäßigkeiten, die dann wiederum immer wieder neu und genauer bewiesen werden mussten.

Diese Vermessung der Welt ist seit Mitte März inzwischen so ziemlich im Kopf eines jeden Menschen angekommen und hat sich dort als dauernde Aufgabe verwurzelt. Synapsen beginnen zu glühen, die Schätzabteilung des menschlichen Gehirns macht Überstunden:

Wieviel sind jetzt 1,50 Meter oder je nach Verortung, wieviel sind jetzt genau 2 Meter.

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