Pfarreiengemeinschaft

Wupperbogen-Ost

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Gerade leben wir in ganz durcheinander gewirbelten Zeiten. Das Corona-Virus wirft viele Fragen auf und bringt so manches ans Licht. Hierzu sind mir einige Gedanken und Tipps gekommen.

1. Gib deinem Tag eine Struktur
Die nächsten Wochen werden ganz ungewohnt für uns. Es ist zwar schulfrei, aber es sind keine Ferien. Viele müssen arbeiten, machen aber Home Office. Es ist nicht frei aber es ist auch nicht “Business as usual”. Es ist so eine ganz komische “Zwischenzeit”. Viele werden nicht so recht wissen, was und wie sie den Tag verbringen sollen und sich fragen: Ja wie kann ich denn diese Zeit gut gestalten?
Meine Antwort zunächst: Gib deinem Tag eine Struktur! Gib dem Tag einen festen Ablauf, denn das wird dich davor bewahren am Ende des Tages zurückzuschauen und dich zu fragen: “Was habe ich heute eigentlich den lieben langen Tag gemacht?”

Du? - Ich? - WIR! im Wupperbogen

"Ach wenn das Wörtchen wenn nicht wär…", vielleicht kennen einige von Ihnen noch diesen netten alten Spruch. Weiter geht er: "… , dann wär mein Vater Millionär.“ Er lässt sich auf fast jede Lebenssituation anwenden, immer wieder kann das kleine Sprüchlein zeigen, was alles nicht möglich ist, nicht funktioniert hat, anders gelaufen ist als geplant…. 

Im Evangelium des heutigen Sonntags heilt Jesus einen Blindgeborenen und die Pharisäer halten ihm eben dieses „wenn“ entgegen: Wenn es nicht Sabbat wäre, wär das mit der Heilung ja kein Problem, aber so…! 

Liebe Gemeindemitglieder,
liebe Leserin, lieber Leser,

wir durchleben eine Zeit und Phase in unserem Leben, die es so noch nie gab. Umso mehr ist jede und jeder gefordert, verantwortlich für sich selbst und mit unserem Nächsten umzugehen. Wir wollen den Anweisungen der Experten und Politiker folgen und alles tun, damit sich das Corona-Virus so wenig wie möglich verbreiten kann.

Gerade in den Herausforderungen dieser Tage hilft mir mein Glaube, das Gebet und Worte der Bibel, wie z.B.: „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt“ (Mt 11, 28).

Liebe Schwestern und Brüder im Wupperbogen und darüber hinaus,

„Social distancing“ ist derzeit das Zauberwort - persönlichen Kontakt zu anderen Menschen vermeiden, sich selbst isolieren, damit die Übertragungswege für das Corona-Virus unterbrochen werden.

So richtig und wichtig dieses Verhalten in den nächsten Tagen, wahrscheinlich noch Wochen, ist, so wichtig ist es auch, diese Distanz auf den Bereich der tatsächlichen Nähe zu anderen Menschen zu beschränken, den Kontakt aber auf anderen Wegen zu suchen, damit aus Distanz nicht schnell Einsamkeit wird.

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