Pfarreiengemeinschaft

Wupperbogen-Ost

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Eine ermutigende Botschaft von Frere Alois, Taizé

Die derzeitige Zeit der Kontaktsperre und der Abschottung bringt es mit sich, dass auch ich viel mehr Zeit in meinem kleinen Apartment in der Meininger Straße verbringe. Inzwischen schaffe ich es, mich fast jeden Abend mit dem Jugendzentrum Johannes Paul II in Sarajevo und im Gebet mit der ökumenischen Gemeinschaft von Taizé zu verbinden.

Per Internet bekomme ich so Nachrichten von Menschen, die an verschiedenen Orten auf der Welt vor der gleichen Herausforderung stehen. In den Zeiten der Globalisierung sind wir nicht allein, wir sind, wie Frere Alois es sagt, „von allen getrennt, und doch mit allen vereint.“

Liebe Mitchristen im Wupperbogen und darüber hinaus,

am heutigen Sonntag möchte ich mit Ihnen Gottesdienst feiern, wenn auch getrennt, so doch gemeinsam.

Um 12 Uhr werde ich den folgenden Gottesdienst feiern und lade sie ein, dies mit mir zu tun, zur gleichen Zeit, am eigenen Ort.

Das Gebet kennt keine Grenzen und es kennt auch keine Trennung - es möchte verbinden und Gemeinschaft spürbar werden lassen!

Wer die Melodien der beiden Lieder nicht auswendig kennt, für den findet sich jeweils am Ende der Liedtexte ein Link zu einem YouTube-Video - beten und singen wir gemeinsam!

Ihr

Pastor Martin Schlageter

Er verbarg sich und er verbarg sich doch nicht!

Für uns Christen ist das Kreuz sehr bedeutsam und ich kenne viele Gläubige, denen ihr Kreuz in der eigenen Wohnung ganz wichtig ist. Viele haben auch zum Altarkreuz in der Heimat-Pfarrkirche seit ihrer Kindheit eine besondere Beziehung.

Doch wer in den kommenden Tagen eine offene katholische Kirche zum Gebet aufsuchen kann oder über die Medien die Heilige Messe mitfeiert, sieht wie die Kreuze verhüllt sind. Dies hängt mit dem morgigen 5. Fastensonntag (früher auch „Passionssonntag“ genannt) zusammen. Dieser Sonntag markiert eine weitere Phase der Fastenzeit. Mancherorts sind bereits Kreuze oder Hochaltäre seit Aschermittwoch durch die Hungertücher verdeckt, wie z.B. auch in unseren Kirchen. So hat vor allem das derzeitige Hungertuch viele, auch evangelische Christen, sehr angesprochen.

Liebe Schwestern und Brüder,

mehr als eine Woche ist es schon her, dass das Corona-Virus das Leben, wie wir es kannten, verändert hat. Für mich ist das Grund genug zurückzublicken und die vergangene Zeit zu reflektieren. Ich lade Sie/Euch ebenso dazu ein. Eine Perle dieser Reflexion will ich an dieser Stelle mit Ihnen/Euch teilen.

Papst Franziskus hat alle Christen ermutigt das Evangelium des letzten Sonntags (Joh 9, 1-41) oft zu lesen und zu betrachten. Es berichtet von einem blind geborenen Mann, der von Jesus das Augenlicht geschenkt bekommt, und seinen Auseinandersetzungen mit den Nachbarn und Pharisäern. Die Pharisäer löchern den Geheilten dabei mit vielen Fragen und geben unmissverständlich zum Ausdruck, dass diese Heilung unvereinbar mit ihrem Wissen über Gott und die Welt ist.

Hallo und  „Grüß Gott“, liebe Mitchristen!

„Nichts ist so schlimm, als dass es nicht noch was Gutes beinhaltet“, ein gebräuchlicher Ausspruch.
Dieser Satz kam mir in den letzten Tagen in den Sinn, als es in und um unsere Kirche still wurde.
Nun werden Sie sich fragen „ Was ist daran positiv“?

Zwei Dinge möchte ich nennen:

Werden wir Possibilisten!

Was machen diese Tage mit uns. Viele flüchten sich in den Pessimismus, gegen diese Katastrophenzeit mit dem Corona-Virus könne man nichts machen. Andere machen es sich optimistisch in ihren Homeoffices und Wohnungen bequem: Es wird schon werden.

Aber es gibt auch die Maxime: Es gibt Hoffnung, es ist noch nicht zu spät. Wir können selbst, auch mit all den Beschränkungen, die wir uns auferlegen müssen, aktiv werden und handeln. Der deutsch-schwedische Pazifist und Aktivist Jakob von Uekküll, Gründer es Alternativen Nobelpreis (offiziell  Right Livelihood Award, den Preis für richtige Lebensführung) bezeichnet sich und die Menschen, die sich für eine nachhaltige und menschenwürdige Welt engagieren, als Possibilisten.

Liebe Gemeindemitglieder,

lang habe ich überlegt, was ich Ihnen mitgeben könnte. Und da fiel mir eine Sammlung von Chorstücken ein, die den sonderbaren Titel «Israelis Brünlein / Auserlesener KrafftSprüchlin / Altes vnd Newen Testaments» trägt. Nicht nur die Musik des Johann Hermann Schein (1586–1630) ist eingehender Betrachtung wert; auch ein Blick auf sein Leben lohnt. Dem oft kränklichen Vater starben vier seiner fünf Kinder im Säuglingsalter dahin. Und dennoch hat der Leipziger Thomaskantor Musik geschrieben, die die Schicksalsschläge nicht verleugnet, sondern zu reiner Schönheit und wunderbarem Trost sublimiert.

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