Pfarreiengemeinschaft

Wupperbogen-Ost

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Liebe Mitchristen,

der Lichtweg, der in der Kirche St. Paul hängt, lädt in 14 Stationen mit Fotos ein, sich mit den nachösterlichen Begegnungen von Jesus mit seinen Freundinnen und Freunden zu beschäftigen.

Nach einer dieser Begegnungen heißt es in dem Johannesevangelium von Maria aus Magdala:
„Maria von Magdala lief nun zu den Jüngern und berichtete ihnen: „Ich habe den Herrn gesehen.“. Und sie erzählte alles, was ihr Jesus aufgetragen hatte.“
Ich denke, dass dieser kurze Abschnitt uns einlädt, über einige Erfahrungen in diesen Wochen zu reflektieren. Warum?

Vielleicht geht es Ihnen auch so wie mir: Wie gebannt blicke ich tagtäglich auf die Nachrichten, auf die Stellungnahmen der Experten*innen und Politiker*innen? Was für Zahlen legen sie vor, wie werden diese interpretiert? Bleibt es bei der „neuen“ Normalität oder können wir schrittweise zur „alten“ zurückkehren?

Liebe Mitchristen,

auch am heutigen Weißen Sonntag lade ich Sie ein, um 12:00 Uhr gemeinsam am eigenen Ort einen kleinen Gottesdienst zu feiern. Die Osterbotschaft ist stärker als alle Sorgen und Nöte, sie hilft alles zu tragen und ermutigt uns mit Christus gemeinsam das Leben zu meistern.

Der morgige „2. Ostersonntag trägt innerhalb der Christenheit noch weitere Namen, die verschiedene Akzente setzen. Im Laufe der Jahrhunderte sorgte der Heilige Geist dafür, dass das Kirchenjahr bereichert wird und manches neu oder wieder unterstrichen wurde, damit Christgläubige dies wie ‚geistliche Angebote‘ verstehen.

Uns so ist schon der „Weißer Sonntag“, wie der morgige Sonntag meistens benannt wird, vielen Katholikinnen und Katholiken als Datum der Erstkommunion in guter Erinnerung. Für die meisten einer der schönsten Tage im Leben. Dies hätten wir gerne, wenn es möglich gewesen wäre, in der Jubelkommunion zum Ausdruck gebracht. Doch in diesen Wochen werden keine Erstkommunion- und Jubelfeiern stattfinden können. Aber die Zeit wird kommen und wir werden alles feiern, was in diesen Tagen ausfallen muss.

Die Geschichte von einem Grafen, der sehr, sehr alt wurde, weil er ein Lebensgeniesser war!

Er verließ niemals das Haus, ohne sich vorher eine Handvoll Bohnen einzustecken. Er tat dies nicht etwa, um die Bohnen zu kauen – nein, er nahm sie mit, um so die schönen Momente des Tages bewusster wahrzunehmen und um sie besser zählen zu können.

Jede positive Kleinigkeit, die er tagsüber erlebte – z.B. einen fröhlichen Plausch auf der Straße, das Lachen seiner Frau, ein gutes Essen, eine feine Zigarre, einen schattigen Platz in der Mittagshitze, ein Glas guten Weins -für alles, was die Sinne erfreute, ließ er eine Bohne von der rechten in die linke Jackentasche wandern.

Liebe Schwestern und Brüder,

Ostern ist dieses Jahr für mich wie ein ausgedehnter Karsamstag: einige Jünger sind im Haus und haben sich eingeschlossen, andere haben die Stadt verlassen (und zogen sich aus Menschenansammlungen heraus). Dies geschieht jeweils aus Todesfurcht, dass man sie als Jünger Jesu erkennen würde. In den Evangelien wird uns berichtet, dass Frauen das Grab Jesu aufsuchen. Die Sehnsucht zum Herrn treibt sie an Orte, wo sie bei ihm sein können, aber das Grab ist zunächst verschlossen (wie heute viele Kirchengebäude).

Hallo miteinander,

mögen Sie eigentlich Ihren Vornamen? Was wissen Sie über diesen? Woher kommt er, was bedeutet er, warum haben Ihre Eltern Ihnen gerade diesen Namen gegeben? Ich war mir meinem Namen meist zufrieden. Klar, als Kind habe auch ich mir mal gewünscht, einen anderen Namen zu haben. „Elfie“ stand eine Weile ganz hoch im Kurs. Gott-sei-Dank konnte ich als Kind keine Namensänderung beantragen – ich war bereits damals meilenweit davon entfernt, ein elfenhaftes Wesen zu sein (und natürlich fand ich den Namen so toll, weil er nach einer Elfe klang). Der Name „Elfie“ hätte bei mir wohl manches Mal für Spott gesorgt…

„Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Der ist nicht mehr hier. Er ist auferstanden, wie er es vorhergesagt hat.“ (Mt. 28, 1-7)

Keine Hoffnung mehr. Der Tunnel scheint dieses Mal unendlich lange zu sein. Das Alleinsein, kaum Kontakt selbst zu Verwandten, keine Osterbesuche bei Freundinnen und Freunde. Dazu noch die Gefahr von Kurzarbeit oder sogar Arbeitslosigkeit, die Angst vor dem Versagen der vor mir liegenden Prüfungen. Und dann das Gespenst, nein die tatsächliche Gefahr einer Ansteckung durch das Virus!

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