Pfarreiengemeinschaft

Wupperbogen-Ost

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Zu den Sonntagsgottesdiensten ist eine telefonische oder online-Anmeldung bis zum 01.10.2020, 16:00 Uhr erforderlich:
St. Paul, 03.10.2020 um 17:00 Uhr - St. Elisabeth, 03.10.2020 um 18:30 Uhr - St. Maria Magdalena, 04.10.2020 um 09:45 Uhr - St. Raphael, 04.10.2020 um 11:15 Uhr
Den Gottesdienst in St. Elisabeth begehen wir als Wort-Gottes-Feier mit Kommunionempfang.

Bitte bringen Sie zu allen Messen (auch Werktags) möglichst einen bereits ausgefüllten Anwesenheitsnachweis mit, um Wartezeiten zu verkürzen.

Auf das was danach kommt

„Auf das was danach kommt.“ Ich habe den Eindruck dass ich diese Liedzeile im Moment ständig im Radio höre.

Und dann fällt mir sofort die Coronakrise ein und ich seufze innerlich und denke mir: „Ach ja, wie schön, wenn doch alles wieder normal wäre. Die Kinder wieder in der Schule und in der OT; wir freuen uns auf die großen Ferien und planen unseren Urlaub; wir treffen uns mit der Familie und verabreden uns mit Freunden.“ „Ach ja“, seufze ich, „auf das was danach kommt.“ Und ich will schon  zum Kühlschrank gehen und mir einen Sekt einschenken um mit Max Giesinger und Lotte, den vermeintlichen Interpreten dieses großartigen Satzes auf die Zeit nach Corona anzustoßen.

Hallo miteinander,

wenn ich mich daran erinnere, welche Fernsehsendungen meine Schwester und ich als Kinder besonders gerne geschaut habe, kommen mir insbesondere zwei Zeichentrickserien in den Kopf: „Heidi“ und „Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen“. Während ich meine Liebe zu Bergen in Teilen mit auf die erstgenannte Serie zurückführe, habe ich in den vergangenen Wochen die Nachwirkungen der zweitgenannten auf mich erfahren. Im Bochumer Stadtpark haben sich zahlreiche Wildgänse niedergelassen und dort Junge – diese werden „Gössel“ genannt – bekommen. Stundenlang könnte ich ihnen zuschauen! Neben Nilgänsen sind es vor allem Kanadagänse, die rund um die Teiche im Park leben. Regelmäßig sind mein Mann und ich dort unterwegs und fotografieren die Gänse und ihre Küken.

Liebe Leser*innen

Das Christi Himmelfahrtsfest hat für mich in diesem Jahr eine noch intensivere Bedeutung bekommen. Meine Familie und ich nehmen Abschied von unserem Vater, der in seinen 83 Jahren uns über fünf Jahrzehnte (meine Mutter natürlich länger) begleitete. Ja, sogar mehr, ohne ihn wäre ich nicht da – und, da bin ich mir sicher, nicht so wie ich heute bin.

Ja, es war zumindest in den letzten Tagen ein angekündigter Tod. So rief mich meine Schwester letzte Woche Mittwoch an und meinte: „Thomas, Vater wartet nur noch darauf, dass Du Samstag mit der Krankenkommunion kommst. Er lebt nur noch für diesen Moment.“ Ich war Samstag bei meinen Eltern und feierte mit ihnen einen kurzen Wortgottesdienst und wir nahmen gemeinsam den Leib Christi in uns auf. Mein Vater, der Lektor war, der als Bruderschaftler der St. Matthias-Bruderschaft lautstark bei den Trier-Fußwallfahrten, den Rosenkranz betete, der ruhig und sachlich mit meiner Mutter Beerdigungen vorstand und Wortgottesdienste feierte, er konnte in dieser Stunde das Vaterunser kaum noch sprechen. Ich wusste, dass dieses Lallen eine Vorstufe des Todes ist. 

Beyenburg - Himmelfahrt 1945

1945, der Krieg war erst kurz zuvor beendet worden und Deutschland von den Alliierten besetzt, da nahte auch schon das Himmelfahrtsfest.

Am erlassenen Versammlungsverbot drohte das 500jährige, traditionelle Kirchweihfest mit Prozession zu scheitern, für Beyenburger ein „no go“, eine Katastrophe! Nach all` dem Elend des Krieges und den schmerzlichen Verlusten, sehnte man sich nach diesem „Stückchen Heimat“ und christlich- katholischer Identität. Die dörflichen „Autoritäten“ fügten sich rasch den Anordnungen der amerikanischen Besatzung, somit drohte „Himmelfahrt“ auszufallen.

Liebe Schwestern und Brüder,

eigentlich wollte ich heute über das Wesen und den Sinn von liturgischen Feiern philosophieren, aber der Text wurde etwas zu umfangreich, sehr abstrakt und wenig lesenswert. Deshalb will ich an dieser Stelle eine Erfahrung, die mir wichtig ist, mit Ihnen teilen:

Seit Beginn des Verbots von öffentlichen Gottesdiensten in NRW habe ich mir angewöhnt die Tagzeitenliturgie oder auch das sogenannte „Stundenbuch“ zu beten. Dieses Gebet entspricht in abgewandelter Form einem alten christlichen Brauch siebenmal während des Tages (und einmal in der Nacht) die Arbeit ruhen zu lassen, den Alltag zu pausieren und Gott einen Platz im eigenen Leben einzuräumen.

Die Schnecke: Mein Zeichen der Auferstehung und Hoffnung

Vor einigen Tagen entdeckten die Kinder auf einem Waldspaziergang mit mir auf dem Waldboden eine Weinbergschnecke. Wir beobachteten die Schnecke neugierig und nahmen sie sogar auf unsere Hand. Die Schnecke zog sich in ihr Haus zurück, so dass wir nur noch das Schneckenhaus in der Hand hielten. Wir spürten seine Form, fest ist dieses Haus und doch erstaunlich leicht. Die Weinbergschnecke hat es schon gut, sie darf sich immer frei bewegen und hat trotzdem immer auch ihr Haus bei sich. Die eine große Öffnung verheißt Schutz und Sicherheit. Im Herbst verschließt die Schnecke ihr Haus mit einer runden Platte aus Kalk. Kein Geräusch dringt an sie. Alles ist dumpf und taub.

Karol Józef Wojtyła, besser bekannt als Papst Johannes Paul II. wäre heute 100 Jahre alt geworden. Vom 16.10.1978 bis 2.04.2005 dauerte sein Pontifikat. Papst Franziskus hatte ihn vor sechs Jahren heiliggesprochen. Die ersten Worte dieses heiligen Papstes bei seiner Amtseinführung im Oktober 1978 waren:   

Petrus ist nach Rom gekommen! Nur der Gehorsam gegenüber dem Auftrag des Herrn hat seine Schritte geführt und ihn bis zu dieser Stadt gelangen lassen, dem Herzen des Römischen Reiches. Vielleicht wäre er lieber dort geblieben, an den Ufern des Sees von Gennesaret, bei seinem Boot mit den Fischernetzen. Aber unter der Führung des Herrn und seinem Auftrag getreu ist er hierhergekommen!

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