Das Rätsel wird gelüftet: Die Pläne für den ersten interreligiösen "Toleranzwagen" beim Düsseldorfer Rosenmontagszug werden am Mittwoch vorgestellt. Initiiert haben das Gefährt jüdische, katholische, evangelische und muslimische Gläubige.
Das teilte die Jüdische Gemeinde Düsseldorf mit. Die kreative Ausgestaltung hat der Düsseldorfer Künstler Jacques Tilly übernommen. Der Wagen soll unter dem Motto "Gemeinsam jeck" stehen.

Erster jüdischer Wagen 2018
Der Erfolg des jüdischen Wagens von 2018 habe alle Religionsgemeinschaften für den Wagen motiviert, so der Verwaltungsdirektor der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf, Michael Szentei-Heise. "Sogar die 'New York Times' hat über unseren Düsseldorfer Wagen berichtet."

Das Thema des damaligen Wagens war "Heinrich Heine - größter jüdischer Sohn der Stadt Düsseldorf".

Nun wolle man mit dem neuen Projekt ein Zeichen für den Dialog zwischen den Religionen und gegen Vorurteile und Diskriminierung setzen.

Der Rosenmontagszug ist für den 4. März geplant. Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf ist mit rund 7.000 Mitgliedern die drittgrößte Gemeinde bundesweit.

Quelle: Domradio